Biografie

Mezzosopranistin Maite Beaumont

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Maite-Portrait-scheduleDie spanische Mezzosopranistin Maite Beaumont ist gefragter Gast an allen großen Opernhäusern. Engagements führten sie unter anderem an die Opéra national de Paris, an das Gran Teatre del Liceu in Barcelona, an das Théâtre Royal de la Monnaie, an die Bayerische Staatsoper, an die Staatsoper unter den Linden Berlin, an das Théâtre du Capitol in Toulouse, an das Teatro Real in Madrid sowie an die Mailänder Scala, das Teatro Municipal de Santiago de Chile und die Lyric Opera Chicago. Bei den Salzburger Festspielen debütierte sie 2005 als Dorabella in „Così fan tutte“. Maite Beaumont verfügt über ein breites Rollenrepertoire, zu ihren großen Erfolgen gehören Partien wie Sesto („La Clemenza di Tito“), Donna Elvira („Don Giovanni“), Rosina („Il Barbiere di Siviglia“), Angelina („La Cenerentola“) und Komponist („Ariadne auf Naxos“).

 

Aufnahmen

2003 erschien ihre erste CD mit Arien von Georg Friedrich Händel, „ La Maga Abbandonata“ (BMG). Ihre Diskografie umfasst weiterhin Händels „Radamisto“ (Virgin Classics) und „Alcina“ (Deutsche Grammophon), die Solo-CD „Dolce mio ben“ mit italienischen Kantaten und Opernarien um 1700, Vivaldis „Montezuma“ (deutsche harmonia mundi), Telemanns „Flavius Bertaridus“ (deutsche harmonia mundi) und Jörn Arneckes „Das Fest im Meer“ (NCA). Auf DVD sind mit ihr „L’Incoronazione di Poppea“ und „Giulio Cesare in Egitto“ aus dem Gran Teatro del Liceu Barcelona, „Il Mondo della Luna“ aus dem Theater an der Wien sowie Mozarts „Cosí tan tutte“ und „Le Nozze di Figaro“ aus der Nederlandse Opera Amsterdam erschienen.

 

Maite Beaumont stammt aus Pamplona, wo sie ein Gesangs- und Geigenstudium an der Musikhochschule Pablo Sarastre und parallel dazu ein Soziologiestudium an der Universität Navarra absolvierte. Sie setzte ihre Ausbildung an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg bei Hanna Schwarz fort und wurde 2000 in das Internationale Opernstudio der Hamburgischen Staatsoper aufgenommen. Internationales Aufsehen erregte sie 2002 mit einem Einspringer als Ruggiero in der Hamburger Neuproduktion von Händels „Alcina“. Von 2003 bis 2006 war sie für drei Jahre Mitglied im Ensemble der Hamburgischen Staatsoper, seither ist sie freischaffend tätig.

Maite Beaumont (Flavius). "Flavius Bertaridus”. Staatsoper Hamburg, 2012.
Maite Beaumont (Flavius). "Flavius Bertaridus”. Staatsoper Hamburg, 2012.